49-Euro-Ticket: Fahrräder dürfen nicht auf der Strecke bleiben.

Im Frühjahr 2023 soll das 49-Euro-Ticket verfügbar sein. Während einige Bus- und Bahnkund:innen vom neuen Einheitstarif profitieren werden, bangen Radfahrende darum, auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub überhaupt befördert zu werden.

Der Hamburger Hauptbahnhof. Von oben sieht man das Treiben in der Bahnhofshalle mit roten Zügen und überfüllten Bahnsteigen.

Rüdiger Henze, Vorsitzender des ADFC Niedersachsen: „Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) muss dringend für reservierbare Stellplätze oder Mitnahmegarantien in Bussen und Regionalbahnen sorgen. Ohne diese werden Radfahrende sich bald stark überlegen müssen, ob sie noch mit der Bahn verreisen oder zur Arbeit fahren können.“

Selbst wenn Radreisende zahlungspflichtig einen Stellplatz im IC reserviert haben, haben sie keine Sicherheit, dass sie diesen Zug erreichen. Es könnte nämlich passieren, dass sie der zubringende Regionalexpress wegen zu hoher Auslastung nicht mitnimmt. Die Anreise zum Radurlaub wird zur Zitterpartie.

Dabei sind Bahn und Fahrrad unzertrennlich, wenn es darum geht, umweltfreundlich unterwegs zu sein. Das belegen die steigenden Fahrgastzahlen mit Fahrrad. Als Antrieb der Verkehrswende müssen sie zusammen gedacht und ihre Verknüpfbarkeit gefördert werden.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub e.V. (ADFC) ist die größte Interessenvertretung der Radfahrer:innen in Deutschland. Der Verein hat mehr als 200.000 Mitglieder aller Altersstufen, davon circa 23.000 in Niedersachsen. Ehrenamtliche in 39 Kreisverbänden und 40 Ortsverbänden im Land setzen sich im ADFC Niedersachsen ein.  Der ADFC berät in allen Fragen rund um‘s Fahrrad. Er bietet Radtouren an und setzt sich politisch auf allen Ebenen für die konsequente Förderung des Radverkehrs ein.

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Pressebild: Hamburger Hauptbahnhof

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